Martina von Chill n Feel

Die Möhre | Beikost und Familienküche

Möhren schmecken leicht süßlich genau so wie Mutter- bzw. Folgemilch. Daher werden sie gerne für den Beikoststart verwendet. Hebamme und Ernährungsexpertin Nicola Herrmann verrät euch ihre Lieblingsrezepte für Breikost und Familienküche (inkl. Infografik zum Ausdrucken).

Tipps von der Hebamme für eine gesunde Beikost

Möhren schmecken einfach lecker! Wie Muttermilch- bzw. Folgemilch haben Möhren ein leicht süßlichen Geschmack. Dieser entsteht aufgrund dem hohen Gehalt an Zuckerverbindungen. Die Möhre schmeckt und ist in deinen meisten Fällen gut verträglich.

Hebamme und Ernährungsberaterin Nicola Herrmann zeigt euch, wie ihr fürs Baby einen leckeren Möhren-Kartoffel-Brei und für den Rest der Familie einen leckeren Möhreneintopf zubereitet.

Die Möhre: Rezepte für die Familienküche

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Die Möhre

Möhren bzw. Karotten findet ihr in jedem Gemüseregal und dies zu jeder Jahreszeit. Da Möhren hierzulande angebaut werden, habt ihr damit zugleich ein gesundes, regionales Gemüse, das ihr häufig beim Biobauern um die Ecke bekommt.

Die orange-farbene Rübe zählt du den Klassiker für Baby´s erste Breikost. Dabei solltet ihr lediglich zwei Punkte beachten:

  • Möhren bei Verstopfung: bei Babys mit hartem Stuhlgang solltet ihr euch zum Beikoststart für eine Alternative (z.B. Pastinake) entscheiden, die leichter verdaulich ist. Da Karotten stoßen, solltet ihr außerdem darauf achten, dass euer Baby viel trinkt.
  • Möhren bei Hautproblemen: bei Babys, die geröteter Haut oder auch zu Ekzemen neigen, solltet ihr auf die Möhre besser erst einmal verzichten, da diese oftmals zu einer Verschlimmerung des Hautbildes führt.

Bei einem normales Verdauungstrakt und einem guten Hautbild darf die Möhre bei der Beikosteinführung keinesfalls fehlen!

Mit zwei einfachen Rezepten zaubert ihr im Handumdrehen Babybrei und einen leckeren Hauptgang für die ganze Familie.

Aussehen und Geschmack

Die traditionelle Möhre lädt durch ihre kräftig orange Farbe direkt zum Reinbeißen ein.

Und die Möhre ist seit jeher in Europa beheimatet, was sie besonders attraktiv für Liebhaber regionaler Gemüsesorte macht.

Beikost reich an Mineral- und Ballaststoffen Vitaminen aus den Gruppen B und C.

Die Möhre bzw. Karotte (wie wir sie hierzulande kennen) ist reicht an Mineral- und Ballaststoffen, an Vitamin B und C.

Möhren haben eine leicht stopfende Wirkung und sollte daher immer mit ausreichend Flüssigkeit gegessen werden.

Rezept fürs Baby | Möhren-Kartoffel-Brei

Dieses Rezept ist ausreichend für 1 Breiportion.

120g Möhren
70g Kartoffeln
1 EL Haferflocken
1 EL Rapsöl

Kartoffeln  und Möhren waschen und schälen.  Alles in gleich große Stücke schneiden. Ca. 8 Min. mit etwas Wasser dünsten.

Das Gemüse ist dann gar, wenn es beim Einstechen noch an der Gabel/Messer „hängen“ bleibt.

Zusammen mit dem Kochwasser, Öl und Haferflocken pürieren. Bei Bedarf noch etwas Wasser hinzugeben. Sollte der Brei zu dünn geworden sein, noch einige Haferflocken dazu geben.

Fertig!

Rezept für die ganze Familie | Möhreneintopf

(für 2 große und 2 kleine Esser)

1,2kg               Möhren
800g               Kartoffeln
2                      Zwiebeln
1                       Apfel
200ml            Gemüsebrühe
3 El                 Olivenöl
2 TL                Senf
Salz, Pfeffer

Möhren und Kartoffeln waschen, schälen und in kleine gleich große Stücke schneiden. Zwiebeln häuten und in kleine Stückchen schneiden. Olivenöl erhitzen und Zwiebeln glasig dünsten.

Möhren, Kartoffeln und Apfel dazu geben, kurz anschmoren, dann mit Brühe ablöschen.

15 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen.

Mit Senf, Salz und Pfeffer abschmecken.

Guten Appetit!

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