Ich möchte Hebamme werden! Die 19-jährige Jule Kessler durchläuft seit April 2017 ihre Ausbildung zur Hebamme in Minden. Warum sie Geburtsbegleiterin werden will, verrät sie euch im Interview.

Hebammenschülerin in Minden

In Minden, Nordrhein-Westfalen, lässt sich Jule zur Hebamme ausbilden. Hebamme ist ihr Traumberuf!

Neben ihrer Ausbildung liest Jule gerne, hält sich mit Schwimmen oder mit ihrem Hund fit. Und keine Frage, auch Hebammen mögen Fußfall und so verpasst die motivierte Schülerin kein Spiel des FC Babyern 😉

Wie es zu der Entscheidung kam, sich zur Hebamme ausbilden zu lassen, sagt euch Jule am besten selbst.

Liebe Jule, warum möchtest du Hebamme werden?

Ich wollte eigentlich schon immer Hebamme werden. Das war immer der erste und einzige Berufswunsch, den ich hatte. Also habe ich mich nach meinem Schulabschluss beworben und bin auch quasi sofort genommen worden.

Ich möchte Frauen (und ihren Partner/innen) in der nicht immer leichten Schwangerschaft, unter der Geburt und im Wochenbett beratend und unterstützend zur Seite stehen und sie bei dem Weg eine Familie zu werden begleiten. Der Beruf ist so vielfältig weil man sich auf so vielen Gebieten weiterbilden kann. So wird es nicht langweilig und man macht nicht jeden Tag dasselbe. Außerdem bekommt man so viel Dankbarkeit zurück. Das macht den Beruf einfach so außergewöhnlich und schön und jeder Dienst, den ich habe, zu etwas besonderem.

Warum glaubst du, dass eine Hebammenbetreuung wichtig ist?

Hebammenbetreuung ist wichtig, weil Frauen in dieser verletzlichen und intimen Phase der Schwangerschaft und Geburt jemanden zur Seite stehen haben sollten, dem sie zu 100% vertrauen, der für sie einsteht, berät und beruhigt, jede Frage beantwortet und jede Sorge ernst nimmt.

Wie stellst du dir deinen künftigen Alltag als Hebamme vor?

Wenn ich ausgelernt bin, möchte ich vorerst in ein kleines Krankenhaus ohne in die Kinderklinik nebenan und möchte dort etwas in den Arbeitsalltag reinkommen und Erfahrung sammeln. Auf jeden Fall möchte ich auch freiberuflich arbeiten, Wochenbettbesuche und Vorsorgen machen und vielleicht auch ein paar Kurse geben. Wenn es sich ergeben sollte, würde ich gerne mit in eine Praxis einsteigen. Später, nach ein paar Jahren in einer Klinik ist es mein Ziel als Beleghebamme Frauen vor, während und nach der Geburt zu betreuen.

Welche Hoffnung hast du, was die Zukunft des Hebammenberufes in Deutschland angeht?

Ich erhoffe mir für die Zukunft, dass für die Situation der Hebammen mehr Verständnis von Seiten der Politik aufgebracht wird. An diesen unfassbar hohen Versicherungsbeiträgen muss sich etwas ändern! Es gibt immer mehr Geburten und deshalb muss es auch mehr Hebammen geben, weil JEDE Frau das Raecht auf eine Hebammenbetreung hat.

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